Die neue Single
"Never Close Our Eyes"

   
 
 

Fr

25

Jun

2010

Interview mit Michael Slezak von Entertainment Weekly

"Ich dachte mir 'Mist, Ich hab keine Ahnung was ich daraus machen soll. Ich weiß nicht ... wo pack ich das hin?'. Ich wollte es alles in eine gemeinsame Welt bringen. Und als die Remix EP rauskam, mit Voodoo, hab ich mich neu in den Song verliebt. Er ist so sexy und hat diesen ganzen visuellen und textlichen Inhalt über New Orleans und wie man einen Liebeszauber auf jemanden legt. Und es ist alles sehr ironisch und sexy und ich wollte meine Show damit eröffnen. Dann bemerkte ich, dass die ganze Show in dieser Welt stattfinden könnte. ..."

 

So beginnt das Interview mit Michael Slezak von Entertainment Weekly.

 

Adam spricht über die Entstehung der "Glamnation Welt" und erzählt außerdem wie es zu einigen Bühnenelementen kam.

Woher kommen diese ganzen Bilder? Aus deinem verrückten Kopf?
Irgendwann während der Show ist da ein Totenkopf. EIn bunter Totenkopf, der einfach plötzlich erscheint ...

 

Ja, vom Dia de los Muertos. Ich war immer fasziniert von diesen Bildern und ich hab gesagt "Ich will das auf der Bühne sehen. Ich find das toll. Ich liebe diese Totenköpfe aus Zucker, die es da gibt."

Einige der Bilder waren Sachen, die die Lichttechniker auf Lager hatten und mitbrachten. Gleichzeitig fing ich an mir Notizen zu machen, zu jedem Song, und ich hab überlegt "hier möchte ich etwas in der Richtung sehen ... und hier könnten wir vielleicht das machen ...".

Schlussendlich bin ich selbst online gegangen, auf diese Website namens "iStock". Eine Website mit großem Bilder- und Videoangebot. Und es war nicht günstig, aber ich wollte die Sachen unbedingt auf der Bühne haben. So hab ich's dann selbst organisiert.

Ich hab eine Menge Bilder gekauft, heruntergeladen, auf eine CD gepackt und gab sie meinen Lichtdesignern und sagte "Ich will das für den Song und das für den Song ..." und sie sagten "Ok, cool".

 

Das ist großartig! Und wie bist du auf die Setlist gekommen? Ich meine, es gibt einen gewissen Fluss durch die Show ... es gibt einige energiegeladene Songs zum Tanzen ... es gibt einen sehr zurückgenommenen Teil der Show ...

 

Wir haben da viel herumexperimentiert. Meine Absicht war es, der Show eine Gefühlsentwicklung zu geben. Wie ein Fluss.

Ich wollte den Anfang etwas "dunkler", wie die dunkle Seite, etwas mysteriöser, ein bißchen über Verführung, den Schritt in das Unbekannte und Sinnlichkeit ...

Es ist immer noch alles sehr ironisch! Ich meine, da sind überall Strasssteine und Glam und so weiter ... nicht ist zu ernst gemeint ...

 

Also hast du da "Voodoo", "Ring of Fire" ...

 

Ja, all dieses "hexige" Zeug!

Und im Grunde, was die Show macht ist ... sie folgt in gewisser Weise dem Weg des Herzens. Du kannst von jemandem verführt werden, von jemandem verzaubert werden, in etwas reingezogen werden, was dunkel und mysteriös und interessant ist und unbekannt. Und dann, wenn du zuviel von dir hergibst und es auf die falsche Weise machst, kann es dich in eine Spirale führen, die dich nach unten zieht und dein Herz wird gebrochen.

 

Ist das der zurückgenommene Teil mit "Whataya want from me", "Aftermath" ... ?

 

Ja, genau! "Aftermath", ja ... also "Sleepwalker" ist die Trennung. "Sleepwalker" ist quasi ... meine Liebe wurde mir genommen und ich fühle mich wie eine leere Hülle. Und dann gehen wir in den Akustikteil, der die Verletzlichkeit widerspiegelt. Man fragt sich selbst was schiefgelaufen ist, es geht um den Heilungsprozess. "Aftermath" ist der Song, der dir Mut machen soll, dich selbst wieder aufzurichten, in dich hineinzusehen und dir die ganzen Fragen selbst zu beantworten. Danach gehen wir über in "Sure Fire Winners" und von der Stelle an ist alles nur noch eine Feier. So in der Art "Weißt du was, ich hab das jetzt alles verarbeitet und verstanden und jetzt suche ich nach Liebe, Verbundenheit, Spaß und Freude.

Im Grunde sind es die Höhen und Tiefen einer Beziehung.

 

Die neue Version von "Aftermath" ... Das ist ein Song, den ich vorher nicht gewürdigt habe. Einer der Songs, die ich kaum gehört habe. Und ich hab ihn gestern Nacht irgendwie mit neuen Ohren gehört und jetzt bin ich besessen von dem Track.

 

Das ist ein Track auf dem Album, der wirklich geradeheraus Top40 Radio Rock ist. Er hat diesen wirklich traditionellen amerikanischen Sound. Und jetzt wo wir ihn runtergeschraubt haben und akustisch spielen ... was er offenlegt ist ein wirklich großartiger Text, an dem ich hart dran gearbeitet habe mit meinen Freunden, und eine Melodie, die für sich spricht.

 

Der Text ist wirklich klasse! Ich weiß nicht warum ich ihn bisher verpasst hab!

Danke! Ja, ich hab den Song mit Alison Porter, meinem Freund Ferras und Ely Rise. Sie sind Freunde von mir, großartige Musiker aus Los Angeles. Wir haben uns hingesetzt und an einem Nachmittag diesen Song geschrieben und unser Ziel war es einen Mutmach-Song zu schreiben. Einen Song für jeden, der sich schonmal anders gefühlt hat oder irgendeiner Art von Herausforderung in seinem Leben gegenüber steht ... und es wirklich in einer Art zu tun, die nicht kitschig ist, sondern echt. Wir alle haben schonmal so gefühlt.

 

Auf mich wirkt das Konzert so als würdest du eine Party schmeissen zu der jeder eingeladen ist und auf der jeder sexy sein darf. Und ich hab den Eindruck im Leben und in den Medien gibt es so viele Sachen wo du ausgeschlossen wirst, wo dir gesagt wird, dass du nicht dazugehörst, dass du nicht dünn genug bist oder nicht jung genug ... und auf irgendeine Weise arbeitet diese Show dagegen an.

 

Ich versuche es zumindest! Ja, ich versuche alle einzubeziehen. Und ich denke ... ich persönlich liebe die Musik von der ich dir erzählt hab, ich liebe Popmusik, ich liebe die ganzen Divas ... eine Sache, die mir aufgefallen ist, war dieses ganze "Wir sind so cool! Wir sind so wild! Wir sind so sexy und auffällig!". Und ich fühl auch davon gut unterhalten! Aber als ich damit angefangen hab mich zu fragen was für eine Art Künstler ich sein möchte ... und dann dieser ganze Weg vom "sexy Vampir" für das "For your entertainment" Video, was total Spaß gemacht hat, und dann weiter zu "Whataya want from me", was wirklich ängstlich und emotional war ... ich denke "If I had you" reflektiert am besten wo ich mich persönlich befinde. Ich möchte einfach eine gute Zeit haben, ich möchte Leute kennenlernen, ich möchte lachen und ich möchte Freude empfinden. Und ich denke, dass das zur Zeit in der Musik fehlt. Einfach diese gute alte fröhliche, positive Botschaft. Und ich denke, dass wir das mit dem Video hinbekommen haben. Als wir das Konzept aufgstellten, hab ich gesagt "Ich möchte diese ganzen wundervollen Leute zeigen, die mich die letzten Jahre in Los Angeles inspiriert haben, die mich an alles erinnern, die mich mit beiden Beinen auf der Erde halten und mich dankbar bleiben lassen für meine Möglichkeiten."

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Kommentare: 6

  • #1

    Franzi (Freitag, 25 Juni 2010 15:30)

    Mutmach-Song!

    Adam. Du bist bombastisch!

  • #2

    Franzi (Freitag, 25 Juni 2010 15:30)

    Und wie toll er halt wieder aussieht!

  • #3

    Chrisi (Freitag, 25 Juni 2010 15:45)

    Der Song macht einem wirklich mut.Und die Show ist auch total geil!Die muss man wirklich mal gesehen haben.Er sieht so adamamazing aus!! LOVE HIM

  • #4

    Trinity (Freitag, 25 Juni 2010 17:10)

    Tolles Interview. Ich schätze seine Ehrlichkeit und Offenheit und daß er keine Spur arrogant ist. Man merkt, daß er ein lebensfroher und -bejahender Mensch ist und das macht ihn so sympathisch. Ach übrigens, er hat sehr schöne Augen, sind mir bei diesem Gespräch erst richtig aufgefallen :-))

  • #5

    MyGlambert (Freitag, 25 Juni 2010 17:19)

    Oh Man, ich will ihn jetzt auch endlich mal live sehen, heul heul

  • #6

    Laura. :) (Freitag, 25 Juni 2010 21:12)

    Ich weiß nicht was die anderen mit ihm haben...28 ist nicht alt!
    und dick...ist er auf keinen Fall.
    ich mag seine interviews immer sehr. ;)

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