Mi
25
Jan
2012
Lindsey Parker: "Gutes kommt zu dem, der wartet"
Yahoo! "Reality Rocks" Bloggerin Lindsey Parker ist selbst riesiger Adam Fan und eine der Journalisten, die er diese Woche für ein Interview getroffen hat.
Was sie über die 4 Songs zu sagen hat, die sie schonmal im Voraus hören durfte, gibt es hier zu lesen.
Die Videos vom Interview werden in den nächsten Tagen folgen.
"Time to go cuckoo!" - Es ist Zeit durchzudrehen!
Gutes kommt zu dem, der wartet. Und beurteilt nach den 4 unver-öffentlichten "Trespassing" Songs, die ich gehört habe, wird sein zweites Album wirklich gut.
Moment, streich das. Es wird großartig.
Mein erster Eindruck von den 4 Songs, neben ihrer Großartigkeit, ist wie sie aufeinander abgestimmt sind, auch wenn sie zwischen hell und dunkel, hart und weich, Upbeat und Downtempo hin und
herspringen. ...
... "For Your Entertainment" war ein fast schizophrener Genre-Hopser ... etwas, das den Zorn der Kritiker auf sich gezogen hat, die meinten, das Album würde zu unentschlossen sein. Also, diese
Kritiker werden schon bald Ruhe geben, denn es scheint als hätte Adam mit "Trespassing" wirklich seine Richtung gefunden. ...
Der andere bedeutende Eindruck, den ich hatte ... und ich schätze, dass dieser von vielen geteilt werden wird ... ist, wie völlig anders im Vergleich zur ersten Single die anderen "Trespassing"
Tracks klingen. "Better Than I Know Myself" ist eine Powerballade ganz im Stil von "Whataya Want From Me" ... Hörer, die jedoch davon ausgehen, dass BTIKM repräsentativ für "Trespassing" ist,
wird Hören und Sehen vergehen sobald sie Dancefloor-Knaller wie "Cuckoo" und den knalharten Titeltrack hören oder dunklere und tiefergehende Electro-balladen wie "Broken English" und
"Under-neath". Um es mit Worten aus "Trespassing" zu sagen: "Warte bis du eine Ladung davon abkriegst."
Cuckoo, Trespassing, Broken English und Underneath
CUCKOO:
Das ist im Grunde "If I Had You 2": Es ist der Sound von Kylie Minogue, La Roux und den Scissor Sisters, die eine Kiste Red Bull exen und dann in eine Zeitmaschine steigen um 1977 im Studio 54 zu
tanzen, dann weiter ins Jahr 1992 reisen und auf einen Rave gehen. Das alles ist meine sehr verschnörkelte Art zu sagen, dass ich bei diesem heißen Track einfach nur tanzen, tanzen, tanzen will.
Das ist der Jam, Leute! "Cuckoo" ist intelligenter, kultivierter, aus der Fassung bringender Electropop ... was heißen soll, wenn es nicht den gleichen Effekt auf euch hat, dann müsst ihr tot
sein ... und ich gebe ganz frei zu, dass es so einen Effekt auf mich hatte, als ich abends lange gearbeitet hab. Ich bin fröhlich durch das Yahoo! Büro getanzt, ganz für mich alleine. (Ich hoffe
wirklich, dass die Sicherheitskameras nicht an waren.) Bonnie McKee, die die meisten von Katy Perry's letzten Monster-Hits mitgeschrieben hat ("Teenage Dreams", "Last Friday Night", "California
Gurls"), hatte ihre Finger auch an diesem Stück und, ganz ehrlich, dieses Monster gehört zu ihren besten Arbeiten. "Cuckoo" ist einfach durchgeknallt-verrückt-gut und es sollte wirklich Adam's
nächste Single werden. Und ich kann es kaum erwarten Remixe davon zu hören. Und, ja, es sollte davon auf jeden Fall Remixe geben.
TRESPASSING:
Adam's Verbindungen mit Queen gehen zurück zu seiner atem- beraubenden Performance mit ihnen beim Finale der 8. Staffel von American Idol (Beste. Idol. Final. Performance. Überhaupt.) und seine
triumphale Wiedervereinigung mit ihnen bei den MTV EMAs musste einfach einen Einfluss auf ihn haben. Queen's "Another One Bites The Dust" und "We Will Rock You" sind die offensichtlichen
Popkultur Maßstäbe hier, im Zusammenhang mit "Trespassing's" eingeweide-erschütternde Disco Bassline (so funky, ich hätte schwören können, das wär der Track mit Nile Rodgers), dem Klatschen und
dem Chor im Intro. Aber auch andere supercoole Favoriten fallen mir da ein: Ich höre Nuancen von Toni Basil's "Mickey", Frankie Smith's "Double Dutch Bus", Janet Jackson's "Rhythm Nation" und
sogar vom Go! Team hier. Und es gibt einen schwer atmenden Breakdown in der Mitte, der das sexieste Stöhnen seit Donna Summer's "Love To Love You Baby" oder zumindest seit Madonna's "Burning Up",
Kinky's "Más" oder Faint's "Posed To Death" beinhaltet. Ich kann mir vorstellen, dass, wenn ich diesen Adam/ Pharrell Song in meinem Auto spielen würde, die Scheiben beschlagen würden ... und ich
weiß, dass, wenn ich ihn auf meiner nächsten Party spiele, er meine Tanz- fläche zum Brennen bringt. (Notiz: Irgendwie hoffe ich, dass Adam den Song eines Tages mit Queen zusammen performen wird.
Ich erwähne das hier nur mal. Brian May, wenn du das liest, lass es wahr werden.)
BROKEN ENGLISH:
Ich weiß, ihr werdet nicht gleich wissen was ich meine, aber mein erster Gedanke als ich diesen traumhaften, trägen, sich langsam aufbauenden Dauerbrenner hörte war, dass er mich an ein paar
Tracks von Scritti Politti's 1999er Comeback-Album "Anomie & Bonhomie" erinnerte (ich hab euch gesagt, ihr werdet es nicht kennen. Checkt "Brushed With Oil, Dusted With Powder" um zu hören
was ich meine. Ich meine nicht den Scritti Politti aus den frühen 80ern; Ich meine den glatteren Erwachsenen-Pop seiner späteren Wiedergeburt). Die offensichtlichere Referenz, die mir
Nanosekunden spätere einfiel war Prince in seiner "Diamonds & Pearls"-Ära. Und vielleicht etwas Justin Timberlake oder die unglaublich unterschätzte 90er-Popband "Self" (schlagt sie auch
nach). Und die hypnotische, aufreizende instrumentale Umsetzung erinnert sogar an Adam's "Ring Of Fire"-Kultperformance von damals. Kultiviert, geschmeidig und temperamentvoll; Dieser Mix von
Pop, Electronica und Soul (an dem Sam "Black & Gold" Sparro mitgeschrieben hat) klingt wie wenig anderes, was im Moment im Radio läuft. Was, meiner Meinung nach, sehr gut ist.
UNDERNEATH:
Diese eindringliche Ballade mag nicht den gleichen Spaß wie "Cuckoo" und "Trespassing" versprechen, aber frostige Song bedient die Gegenseite dieser sommerlichen Partyhymnen, wobei sie Adam
enthüllt und verletzlich präsentiert. Das ist der Track, der wirklich in Adam's Psyche eindringt, sozusagen. "Everybody wants to walk about a freak/ No one wants to dig that deep/ Let me take you
underneath", klagt er und liefert einen Gesang, der genauso leidenschaftlich und kraftvoll ist wie bei FYE's "Soaked", während er irgend- wie so zurückhaltend klingt wie seit den alles
verändernden "Mad World" und "Tracks Of My Tears" Performances nicht mehr. Jeder kennt Adam natürlich für seine übertriebene Persönlichkeit und seine hohen Töne, die Glas zum Zerspringen bringen
... und glaubt mir, er trifft einige ernsthaft glorreiche Töne hier ... aber der Gesameindruck dieses Tracks ist unerwartet intim und zerbrechlich im Gegensatz zu bombastisch und kitschig.
Kontrolliert eure Arme nach dem Hören auf Gänsehaut.
Quelle: Reality Rocks - Lindsey Parker
Kommentare: 3
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#1
Das Album MUSS gut sein. Schließlich redet JEDER gut über die Songs. Ich bin jetzt schon gespannt auf das Album & hoffe das es bald wenigstens ein paar Songs zum hören gibt.. Oder das es wenigstens einen kurzen Ausschnitt von den Songs gibt
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#2
Mann ich liebe das album jetzt schon... ;))
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#3
Ich bin jetzt schon der felsenfesten überzeugung das Trespassing ein absoluter Hit werden wird.
Denn wie Anna hier schon vor mir schreibt, reden alle bisher nur positiv von dem Album.
Ich glaube 2012 wird das Jahr von Adam !!!! 


