Erste Reviews zu “Ghost Town”

Erste Reviews zu “Ghost Town”

Noch 8 Tage bis zur Veröffentlichung von “Ghost Town”. Um die Vorfreude noch weiter anzukurbeln, gibt es erste Reviews. Warum Adam eine triumphale Rückkehr mit einem “verrückten” Track gelingt, lest ihr hier.
Noch 8 Tage, bis “Ghost Town” erscheint. Die Aufregung steigt und steigt… nicht nur weil Adam es sich nicht nehmen lässt, immer wieder Teile der Songlyrics zu twittern – sondern, weil es nun eine erste Review von “Ghost Town” gibt:


Official Charts (officialcharts.com)

Adam Lambert gelingt triumphale Rückkehr mit seinem neuen Song “Ghost Town”
Der Sänger kehrt mit einem verrückten Track, der zum aufsitzen und nachdenken zwingt.

[…] Also, wie hört sich der neue Track an? Nach nur einmal anhören, steht folgendes Wort in unseren Notizen: “VERRÜCKT”. Wenn es um Popmusik geht, ist dies in der Regel eine sehr gute Sache. Zum Glück durften wir noch ein zweites Mal reinhören.

Der Song selbst beginnt mit einem dramatischen Gitarrenschlägen, welche unweigerlich mit Avicii’s “Hey Brother” verglichen wird. “I tried to believe in Elvis and James Dean but Hollywood sold out” singt er, bevor das ganze Ding wegfällt und in einen Chorus mit wenig Text, der dafür aber einen fest klammert. “Now I know my heart is a Ghost Town” singt er in einem geräumigen Housebeat, welcher mit einem – entscheidenden – Pfeiffen (lächerlich, aber eindringlich) untermalt wird, welches sich ungebremst seinen Weg ins Gehirn bahnt.

Das ganze Ding wächst ab dort. Adam’s Gesang und Max’s sorgfälltig geschichtete Produktion baut sich in einer großen Bridge auf, bis es danach mit Gitarrenklängen, Pfeiffen und stechenden Synths im Finale explodiert.
Es ist wirklich groß, aber nicht “Übersungen”; das Gegenteil von dem, was Adam bei der gemeinsamen Tour mit Queen erfolgreich gemacht hat.

Textlich geht es in “Ghost Town” nicht um die Sache als Solche. Das Thema macht es aus – die Atmosphäre ist dunkel und launisch (“I died last night in my dreams”) und spielt insgesamt auf jemanden ab, der etwas in seinem Leben sucht.

Entscheidend ist, dass “Ghost Town” eine Art von Song ist, die einen zwingt aufzusitzen und wahrzunehmen. Das ist dass, was Adam jetzt genau braucht!

Den gesamten Artikel gibt es hier (in englisch) zu lesen: Adam Lambert makes triumphant return with new song Ghost Town: First listen review


Digital Spy (digitalspy.co.uk)

Die erste Single von Lambert’s bevorstehenden neuem Album “The Original High” hebt sich von den typisch produzierten Songs, die wir in der Vergangenheit gehört haben., ab.
“Ghost Town” ist ein offensichtlicher Ohrwurm-Kandidat – welcher durch das Pfeiffen verursacht wird – aber im Gesamten geringfügig dunkler als Ihre bisherigen, glänzenden Hymnen.

Im Wesentlichen ist die im Song getroffene Stimmung das perfekte Gleichgewicht für Adam Lambert’s Glam-Rock Image, seinen gefühlvollen Gesang und der heutigen House-Musik geprägten Landschaft.
Die Verse sind staubig und geräumig, die Adam Adam mit einer Gitarrenuntermalung durchwandert, auf der Suche nach seiner “Betraice” (bildlich gesprochen) in der Dante-Esque Erzählung sucht.
Saw all of the Saints lock up the gates/ I could not enter/ Walked into the flames, called out your name/ But there was no answer” klagt er, bevor es in den Chorus mit einer tiefen Housebass-Line und stampfenden Club-Beats fällt.

Es ist ein fein dosiertes Gleichgewicht zwischen den beiden Stilarten, welche wirklich dennoch miteinander funktionieren. Während das Lied fortschreitet und mit jeder Strophe und Refrain eine neue Ebene hinzugefügt wird, zeigt sich, dass Adam’s Seelen-Suche intensiviert wird bis es zum Abschluss kommt.
Es kommt zur herrlichen Bridge, in der Adam mit einem epischen Schlag und hochgefahrenem Vocal full-reverb knurrt “Don’t give a f**k if I go down“.

“Ghost Town” ist im Wesentlichen die perfekte Brücke zwischen dem, was wir aus “Trespassing” kennen und was wir von “The Original High” erwarten. Der Stil ist “typisch” Adam: Grübeln, pulsierend und überzeugend in gleichem Maße. Man kann hören, wie das leere Herz betrauert wird, aber es ist genug da, um allen anderen leeren Herzen zum schnelleren pumpen zu verhelfen.

Den gesamten Artikel gibt es hier (in englisch) zu lesen: Adam Lambert’s new single ‘Ghost Town’ first listen review: Compelling